Verkehrsminister Tiefensee lt. n-tv Bericht
“Nie mehr Stau auf der Autobahn?”"Zugleich müssten die technologischen Möglichkeiten der Lkw-Maut erweitert werden, kündigte der Verkehrsminister an. Das betreffe auch die Festlegung, höhere Gebühren zum Beispiel am viel befahrenen Frankfurter Kreuz zu Hauptverkehrszeiten erheben zu können."
von zoernert bei 6/14/2009 3:38:10 PM
Verkehrsentlastung in Stockholm durch neues Mautsystem.
Finanzierung, Lösung und Ergebnissevon zoernert bei 6/14/2009 3:56:16 PM
New Blog Post on IBM BlueBlog: "Warum die Metropolen dieser Welt mehr Intelligenz brauchen"
http://bit.ly/WO0KK #smartercity
Weltweit zieht es die Menschen in die Städte. Während sich die städtischen Infrastrukturen über die Jahrzehnte nur sehr langsam diesem Ansturm anpassen, wachsen die Städte zu Mega-Cities heran. Bis zum Jahr 2050 sollen rund 70 %der Weltbevölkerung in Städten leben. Zum Vergleich: Im Jahr 1900 waren es gerademal 10 %.
Aber wir brauchen nicht erst so weit in die Zukunft blicken: Bereits in fünf Jahren erreicht die Einwohnerzahl in einigen dieser Mega-Cities schwindelerregende Höhen: Allein in der Metropolregion Tokio sollen 2015 fast 36 Millionen Menschen leben. Dies entspricht in etwa der heutigen Einwohnerzahl Polens. Auf immerhin 22 Millionen bringen es Mumbai und Mexico-City. Lagos darf sich den Titel der am schnellsten wachstenden Stadt geben: Rund 58 neue Einwohner zieht es dorthin – pro Stunde wohlgemerkt! In London sind es immerhin noch sechs neue Städter in der Stunde, während Berlin wohl stagnieren wird.
Neue Realitäten und neue Begrifflichkeiten
Selbst die Begrifflichkeiten können mit der Urbanisierung kaum mehr mithalten: In den 70er Jahren hatte die Uno den Begriff ‚Megacity’ eingeführt für alle Großstädte mit mehr als fünf Millionen Einwohnern. Nachdem man diese Grenze erst auf acht Millionen und dann auf zehn Millionen hochgeschraubt hatte, brauchte man angesichts der heutigen Einwohnerzahlen einiger Städte einen neuen Terminus: Die ‚Metacity’ war geboren - für alle Städte ab 20 Millionen Einwohner.
Was kommt auf uns zu?
Die Folge dieser sich immer schneller vollziehenden Urbanisierung sind bereits jetzt offensichtlich. Drei Beispiele sollen dies untermalen:
* Fürs Pendeln zwischen Haus und Arbeit benötigt man in Mexico-City im Durchschnitt zwei Stunden und 30 Minuten. Grund ist das völlig veraltetet U-Bahn-System.
* In Sao Paolo kommen jeden Tag 800 neue Autos hinzu – Der jüngste Stau-Rekord im Stadtgebiet lag bei 293 Kilometern.
* In London versickert rund ein Drittel des Trinkwassers durch Lecks in maroden Leitungen.
Der Investitionsbedarf in die städtischen Infrastrukturen ist enorm: Eine Studie von Deutsche Bank Research spricht von mindestens 40.000 Milliarden US-Dollar bis 2030.
Es geht bereits jetzt anders
Mit Investitionen in die richtigen Bereiche lassen sich viele der akuten Probleme minimieren und auf lange Sicht lösen. Es finden sich weltweit einige Leuchtturm-Projekte, die mit smarter Technologie versuchen, dem städtischen Chaos Herr zu werden:
* In Stockholm hat ein dynamisches Maut-System das Verkehrsaufkommen in der Innenstadt um 20 %reduziert, Wartezeiten um 25 %und Emissionen um 12%.
* In Singapur helfen Echtzeit-Daten von Sensoren und Rechenmodelle, das Verkehrsgeschehen mit 90-prozentiger Sicherheit vorherzusagen und sich so auf Verkehrsspitzen einzustellen.
* Auf Malta überwachen intelligente Stromzähler den Elektrizitätsverbrauch in Echtzeit, finden undichte Stellen und belohnen sparsame Kunden.
* In Sao Paulo konnte man mit Hilfe eines modernen Wassermanagements die Qualität des Trinkwassers verbessern.
* New York konnte mittels moderner Technologien seine Kriminalitätsrate deutlich senken.
* Bangkok hat durch geschickten Ausbau des Nahverkehrsystems die Qualität der Luft deutlich verbessert.
"Smarter Cities"-Forum in Berlin am 23. und 24. Juni
BildUm Erfahrungen auszutauschen und Synergien zu erschliessen, treffen sich am 23. und 24. Juni Politiker, Entscheidungsträger, Wirtschaftsführer und Kunden der IBM in Berlin zum „Smarter Cities“-Gipfel. Weitere Treffen sind in Shanghai und New York City geplant. Das erklärte Ziel dieses Think-Tanks – für Berlin haben sich die Bürgermeister der größten europäischen Metropolen angekündigt – ist es, neue Ideen für das „Ökosystem Stadt“ anzuregen.
Blog Post:
Mitmachen erwünscht. Möglichkeiten Ideen, Modelle und Innovation zu Smarter Cities einzubringen.
von zoernert bei 6/22/2009 9:15:26 AM
"Nie wieder Behördengänge" -
Beitrag bei N-TVLetztendlich sollen dann die Formulare auch im Internet ausgefüllt werden können. Bis dahin kann es aber noch etwas dauern. Eigentlich basiert alles auf Standardprodukten, meint Dieter Markgraf von IBM. "Aber das prozessorientierte Denken weg von den Ämtersilos braucht eben seine Zeit.“ Wenn die Mitarbeiter der neuen Städteregion die virtuelle Verwaltungsarbeit schnell meistern können sie vielleicht bald auch ihre Kollegen in anderen Städten und Kreisen überzeugen.von zoernert bei 6/22/2009 2:40:13 PM
von zoernert bei 6/23/2009 10:17:47 AM
Live Blogging beginnt um 14:00 - rechtzeitig zur Begrüßung durch Martin Jetter (IBM Country General Manager Germany) und Sam Palmisano (IBM Chairman, President and Chief Executive Officer).
Ab 14:15 - Klaus Wowereit mit Informationen zu Berlin
von zoernert bei 6/23/2009 10:27:26 AM
Blog Beitrag von J. Koeber:Vom Chaos zum geordneten Leben wohl eher. Metropolen wachsen Weltweit rasant, allein die Landflucht macht viel aus. Derzeit kleinere Städte dürren weiter aus und Großstädte wachsen an. Was sind dann Smart Cities ? Intelligente Städte die das Verkehrschaos minimieren könnten und Umweltschonende Verkehrsleitsysteme. Infrastruktur und Umleitungsmöglichkeiten. Bisher bieten aber nur wenig Städte ausreichende Mögichkeiten hierzu.www.jkoeber.de von zoernert bei 6/23/2009 10:48:40 AM
In Berlin werden 32% aller Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt., 27% mit öffentlichen Verkehrsmitteln und 40% mit Autos oder Motorrädern.
Wussten Sie, dass die in Berlin zugelassenen Kraftfahrzeuge die Fläche von 1740 Fußballfeldern zum Parken benötigen und dass diese Kraftfahreuge, Stoßstange an Stoßstange aneinander gereiht, eine Schlange von 7100 km ergeben würden?
Die Luftverschmutzung durch den Verkehr in Berlin ist zwar gesunken, aber die Klimagasemissionen durch innerstädtischen Verkehrs sind seit 1990 um über 12% gestiegen.
IBM Chairman Sam Palmisano: "Digitale Infrastrukturen und reale Infrastrukturen wachsen weiter zusammen"
von chrkoester bei 6/23/2009 1:40:26 PM
Palmisano: "Eine Stadt ist ein komplexes System mit vielen Sub-Systemen. Deren Integration ist die große Herausforderung für uns."
von chrkoester bei 6/23/2009 1:41:36 PM
Kollaboration ist das Zauberwort am Ende des Tages - nur wenn alle am gleichen Strang ziehen, können unsere Probleme gelöst werden!
von chrkoester bei 6/23/2009 1:47:07 PM
Palmisano sieht offene Innovation als Schlüssel an. Unternehmen müssen sich weiter öffnen...und genau so muss es die Politik tun!
von chrkoester bei 6/23/2009 1:50:34 PM
Sam Palmisano ist durch mit seiner Rede - Fazit: Die Zeit für Veränderungen ist da und die Bedingungen sind gut! Gehen wir die Probleme an!
von chrkoester bei 6/23/2009 1:59:32 PM
Sir Martin Sorell leitet das Panel zum Thema Nachhaltigkeit - mit dabei sind Sam Palmisano und Rudy Provoost, Executive Vice President und CEO von Philips Lighting.
von chrkoester bei 6/23/2009 2:06:17 PM
Der Wettbewerb zwischen den Städten wird härter - Es geht darum, wer die höchste Lebensqualität bieten kann!
von chrkoester bei 6/23/2009 2:14:22 PM
Einem Ranking von März 2009 zufolge, sind die drei Städte mit der höchsten Lebensqualität die Weltstädte New York, London und Paris.
von chrkoester bei 6/23/2009 2:16:47 PM
Wie wird die Lebensqualität in deutschen Städten gesehen ? Welche Stadt ist besonders lebenswert und warum ? #SmarterCity
von PetraBaeuerle bei 6/23/2009 2:24:50 PM
Interessanterweise landen Frankfurt am Main, Berlin und München in der Kategorie Lebensqualität auf den Plätzen vier bis sechs in dem eben genannten Ranking.
von chrkoester bei 6/23/2009 2:26:30 PM
Was macht für Euch eine Stadt mit hoher Lebensqualität aus? Das alltägliche Verkehrschaos spielt meiner Meinung nach hier eine große Rolle! Je kleiner das Chaos, desto kürzer der Weg ins Büro, desto mehr Zeit für die Familie, desto höher ist die Lebensqualität...
von chrkoester bei 6/23/2009 2:28:51 PM
In Berlin wird in einem internationalen Kongress über die Zukunft unserer Städte gesprochen #SmarterCity
http://tinyurl.com/kpepgm
Auch Sam Palmisanos Abschlussgedanken gehen in die gleiche Richtung: Wir müssen uns zusammensetzen und anfangen zu handeln anstatt Opfer unserer eigenen Tatenlosigkeit zu sein!
von chrkoester bei 6/23/2009 2:36:38 PM
Zum Stichwort allgemeines Verkehrschaos: sehr wichtig ist auch ein gut ausgebautes Netz im öffentlichen Nahverkehr. Das auch nach 24 h angeboten wird und preislich eine Alternative zum Auto darstellt.
von PetraBaeuerle bei 6/23/2009 2:39:11 PM
Für viele auch wichtiger Teil einer smarteren Stadt: Flächendeckendes WLan!
von chrkoester bei 6/23/2009 2:57:01 PM
Zum Thema Kollaboration und gemeinsame Innovation: Schön zu sehen, dass Philips und IBM ähnliche Vorstellungen von einer Smarter City haben.
von chrkoester bei 6/23/2009 3:04:24 PM
In Berlin hat der Verkehr in der Stadt seit 1989 kontinuierlich zugenommen, obwohl die Zahl der Einwohner und der Arbeitsplätze gesunken ist.
von chrkoester bei 6/23/2009 3:07:30 PM
Eine nicht repräsentative Umfrage hat ergeben, daß eine lebenswerte Stadt auch ausreichend "Natur" und Grünfläche haben sollte
von PetraBaeuerle bei 6/23/2009 3:09:40 PM
Ginni Rometty: Albuquerque als Paradebeispiel für eine smarte Stadt - Durch eine Informations- und Kollaborationsplattform konnten Verwaltungsabläufe um ein vielfaches effizienter gestaltet werden. Ergebnis: Informierte und mündige Bürger und mehr Synergien durch bessere Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltungsstrukturen.
von chrkoester bei 6/23/2009 3:28:40 PM
Die Energie, die jedes Jahr durch analoge, ineffiziente Stromnetze verloren geht, könnte Deutschland, Indien und Kanada für ein ganzes Jahr versorgen
von chrkoester bei 6/23/2009 3:33:07 PM